Treffen der Arbeitsgruppe Lokale Ökonomie Gaarden

Am 21.5.2012 traf sich die Arbeitsgruppe Lokale Ökonomie im Mehrgenerationenhaus am Vinetaplatz. Eingeladen hatten Nico Sönnichsen und Christoph Adloff vom Dezernat für Arbeit und Wirtschaft. Die Zusammenkunft am letzten Montag resultierte aus der Beteiligungsveranstaltung »Sozialraum Gaarden« in der Jugenherberge Gaarden im November 2011. Damals hatten sich die Teilnehmerinnen der Arbeitsgruppe “Lokale Ökonomie”darauf verständigt, das die dort erarbeiteten Ansätze, für eine Verbesserung der ökonomischen Situation in Gaarden, in weiteren Treffen weiterverfolgt werden sollen.

Am Montag trafen sich:

Barbara Römer (Vinetazentrum, Stadtteilgenossenschaft)

Ilona Wu Dao Wang (Medusa Literatur e. V.)

Karin Braun (K34, Medusa-Literatur e. V.)

Mirco Hammer (subrosa)

Mona Seegert (Hörbuchverlag Seegert)

Marion Seegert (Hörbuchverlag Seegert)

Edina Dickhoff (ProRegio)

Jasmin Tarhouni (Wirtschaftsbüro)

Cetin Yildirim (Wirtschaftsbüro)

Reinhard Blohm-Gengnagel (Wirtschaftsbüro)

Anna Neugebauer (Büro Soziale Stadt)

Christoph Adloff (Dezernat für Arbeit und Wirtschaft)

Nico Sönnichsen (Dezernat für Arbeit und Wirtschaft)

Das Ergebnis der sehr engagierten Diskussion sieht in der Zusammenfassung so aus:

  1. Grundsätzliches: Um Gaarden ökonomisch zu entwickeln, soll am Vorhandenen angeknüpft und bestehende Stärken sollen weiterentwickelt werden. Nur so wird für Gaarden eine realistische Perspektive mit einer eigenen Ausstrahlung (in die Stadt und in die Region hinein) entwickelt werden können, die den BewohnerInnen sukzessive mehr Chancen und Möglichkeiten einräumt, das eigene Leben unabhängig von staatlichen Transferzahlungen gestalten zu können.

In diesem Sinne…

wird der Aufgabe einer besseren Verknüpfung von Kultur- und Gastronomieangeboten mehr Bedeutung beigemessen;

  1. sollten Strategien einer Aufwertung des Handwerks (auch des kreativen Handwerks) in Gaarden entwickelt werden;
  2. wird es wichtig sein, Studierende für Gaarden zu interessieren;
  3. die Entwicklung des Quartiers auch mit Historie und historisch begründeter Identität zu untermauern.

Folgende konkrete Vorschläge, über deren Realisierungschancen wir auf weiteren Treffen sprechen sollten, können der oben skizzierten Entwicklung dienlich sein:

6.1. Gaarden als Standort eines Museums (Werftenmuseum, Theatermuseum …);

6.2. Gaarden als Veranstaltungsort eines „alternativen – innovativen? – Kieler-Woche-Programms“;

6.3. Entwicklung einer internetgestützten Quartiersplattform bzw. lokalen Internetplattform bzgl. kultureller / sozialer Initiativen / Einrichtungen und ihrer Angebote … (ProRegio).

Ein weiteres Treffen ist in ca. 3 Monaten geplant . Es wäre schön, wenn sich viele daran beteiligen würden.

3 Gedanken zu „Treffen der Arbeitsgruppe Lokale Ökonomie Gaarden“

  1. In diesem Sinne…

    wird der Aufgabe einer besseren Verknüpfung von Kultur- und Gastronomieangeboten mehr Bedeutung beigemessen;

    sollten Strategien einer Aufwertung des Handwerks (auch des kreativen Handwerks) in Gaarden entwickelt werden;
    wird es wichtig sein, Studierende für Gaarden zu interessieren;
    die Entwicklung des Quartiers auch mit Historie und historisch begründeter Identität zu untermauern.

    Liebe Leute,
    das alles habe ich nicht nur beim letzten, sondern auch schon bei den früheren Gaardener Grünkohlessen gesagt:

    Warum werden die Ostufer-Museen nicht mit den Westufermussen vernetzt?

    Warum kommt Gaarden als Veranstaltungsort im Kieler-Woche-Programm kaum noch vor? Nur beim Open-Park; der ja auch noch kräftig abgespeckt wurde..
    Eine weitere Möglichkeit, die ich ansprach: Diem Radtour für Neubürger findet nur auf dem Westufer statt. Sie könnte auch aufs Ostufer führen.
    Ich bitte, das alles mal zu berücksichtigen.
    Herzliche Grüße

    Euer
    Dieter Bünning

  2. Zu “…Studierende für Gaarden zu interessieren…”: Solange die “alten” Studierenden den “Neuen” einbläuen “Ziehe bloß nicht nach Gaarden” wird sich daran nicht viel ändern, und laut KN (bzw. -Kommentatoren) sind Gaarden und Mettenhof ja eh No-Go-Areas. Der Tod wartet an jeder Ecke!
    Zu “Warum kommt Gaarden als Veranstaltungsort im Kieler-Woche-Programm kaum noch vor?”: Ich vermisse die Werftpark-Open-Airs sehr (ein bessereres Areal hat Kiel kaum zu bieten) – aber da müssten die Touris ja… (s.o.).

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