Die Gaardener Runde

Am Dienstag den 26.02.2013 traf sich im RBZ die Gaardener Runde zum Thema : Welchen Beitrag können die Gaardener Schulen für die Entwicklung des Stadtteils leisten?
Die Tagesordnung:

Tagesordnung 26. Februar, 19.15 – ca. 21.00 Uhr

  •  Vorstellung und Begrüßung durch das Leitungsteam Katrin Kretschmer (Koordinatorin Sport- und Begegnungspark und Anna Neugebauer ( Büro Soziale Stadt Gaarden )
  •  Bedeutung von Bildung für eine zukunftsorientierte Stadt(teil)entwicklung Frau Treutel, Leiterin des Amts für Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen
  •  Vorstellung des Pilotprojekts „Gemeinsame Oberstufe der Gemeinschaftsschulen am RBZ Technik“ Frau Dr. Eckert, Schulleiterin der Gemeinschaftsschule am Brook
  •  Entwicklung der Hans-Christian-Andersen-Schule zur Stadtteilschule Herr Breyer, Schuldirektor der HCA und Frau Pooker, Amt für Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen
  •  Gaardener Schulleitungen stellen Neuigkeiten vor
  •  Offene Diskussion: Welchen Beitrag können die Gaardener Schulen für die Entwicklung des Stadtteils leisten?
  •  Verschiedenes / Ankündigungen / Termine

Es entwickelte sich eine wirklich lebhafte Diskussion unter den Teilnehmern, die von Herrn Dau-Schmidt sehr professionell moderiert wurde.Viele Rektoren und Lehrer der Schulen auf dem Ostufer gaben ihre Ansichten zu dem Thema kund. Auch die Politik gab sich durch die Ratsherren Schulz und Schmalz der SPD die Ehre. Selbstverständlich waren auch der Bruno Levtzow und einige Mitglieder des Ortsbeirates anwesend.
Einige Aussagen :

  • Verbesserung der Bildung führt zur Schaffung von Perspektiven für den Einzelnen und für den Stadtteils
  • Bildung als präventive Chance
  • Bildung um jeden Preis bricht gute und vernünftige Strukturen auf
  • Bildung als wichtiger Beitrag für den sozialen Frieden

Ein wichtiger Aspekt war auch die Wahrung der kulturellen Identität der Schüler. So werden an manchen Schulen Kurse in der jeweiligen Muttersprache angeboten.
Von allen Teilnehmern wurde betont, dass die Schüler Stabilität und Kontinuität benötigen, da diese häufig nicht von ihrem Zuhause mitgegeben werden. Zu diesem Punkt gehören auch die Lehrer und die Betreuer am Nachmittag. Wenn diese immer wieder wechseln, schade dies den Kindern.
Interessanterweise wurde der Ruf nach mehr Geld nur sehr leise ausgesprochen. Die Mehrheit der Anwesenden forderte eine bessere und gerechtere Verteilung der Gelder dorthin, wo es wirklich gebraucht und benötigt wird.

Sie merken,das es eine interessante und wichtige Erörterung dieses Themas war und ich bitte sie, sich die Diskussion unter dem Podcast Politik anzuhören.

Die nächste Gaardener Runde ist eine »Kommunalwahl – Kandidatenrunde« . Diese findet am 23. April 2013 um 19.15 Uhr im Saal der Räucherei statt.