Mitschnitt der Mick Fitzgerald Lesung vom 11.06.2013

Mick Fitzgerald Gabriele Haefs

 

Am 11.06.2013 sang und erzählte Mick Fitzgerald im Literarischen Salon der K34, während seine Übersetzerin Gabriele Haefs aus seinen Geschichten las. Wir hatten Euch ja einen Mitschnitt versprochen. Nun hier ist er:

Lit. Salon – Mick Fitzgerald Teil1 128kbit

Lit. Salon – Mick Fitzgerald Teil2 128kbit

Lesen gefährdet die Dummheit – Mick Fitzgerald

Duellbild-739x1024In “Lesen gefährdet die Dummheit” wird es, mensch glaubt es nicht, um Bücher gehen, und um Autoren und überhaupt um Menschen, die sich mit dem Schreiben, Herausgeben, Verkaufen und Übersetzen beschäftigen. In der ersten Sendung wir Mick Fitzgerald vorstellen. Die langjährige Freundin und Übersetzerin von Mick Fitzgeralds Buch “Session – irische Geschichten” war bei uns zu Gast und ich sprach mit ihr über Mick Fitzgerald, seine Musik, seine Geschichten und diversen Tätigkeiten. Gabriele Haefs und Mick Fitzgerald geben gemeinsam musikalische Lesungen. Am 11.6.2013 um 19:00 werden die Beiden im Literarischen Salon der K34 einen Auftritt haben. Worauf ich mich sehr freue.

Mick Fitzgerald ist Schriftsteller, Schauspieler, Journalist und Musiker. Sein erstes Buch ist im Songdog Verlag Wien erschienen unter dem Titel “Session”. Zusammen mit Willi Basler und Gabriele Haefs, die neben Sprachwissenschaften auch Volkskunde studiert hat, entstand die CD “Enchanted Lake”, irische Märchen von Wasserwesen und Harfenmusik von Nadia Birkenstock, von der einige Stücke in der Sendung zu hören sind.

Interview mit Occupy Kiel – Nach dem Brand

Am 27.05.2012, einen Tag nach dem Brand, der das Kieler Occupy Camp komplett zerstörte, machten Viktor Braun, Ilona Wu Dao Wang und ich uns auf den Weg, um ein Gespräch über die Ereignisse im Camp zu führen.

cc Viktro Braun

Gegen 06:00 Uhr am 26.05.2012 ging das Kieler Occupy Camp in Flammen auf. Es ist von Brandstiftung auszugehen. Es ist weder geklärt, ob es sich um Vandalismus handelt, noch ob die Tat politisch motiviert ist. Zum Glück sind “nur” Sachschäden entstanden, die sich allerdings immerhin auf ca. 10.000,00 € belaufen. Doch leicht hätten bei dem Anschlag auch Personen verletzt werden können. Eine junge Frau konnte gerade noch aus einem brennenden Zelt gezogen werden, bevor es zusammenbrach.

cc Viktor Braun

Wir sprachen mit Alena, Jacob und Henning über den Brand, aber auch darüber wie es weitergehen soll. Denn dass es weitergehen wird stand, laut der Drei, von Anfang an fest. Der Zusammenhalt der Gruppe ist stark und der Support von Seiten der Bevölkerung auch. Als wir am späten Nachmittag beim Lager ankamen, standen bereits wieder einige kleine Zelte und es gab auch wieder ein großes Gemeinschaftszelt. Lebensmittelspenden waren eingegangen und die Stimmung war sicher nicht ausgelassen, aber doch gut und zuversichtlich. Das wöchentliche,öffentliche Plenum, immer Sonntag 18:00 im Camp am Lorenzendamm, und auch die kommenden Veranstaltungen, werden wie geplant stattfinden. Die aktuellen Veranstaltungshinweise sind auf Occupy Kiel zu finden.

Was Occupy will lässt sich hier  nachlesen: Occupy Kiel Infopapier

Das aktuelle Interview hier im Flashplayer:

[audio:https://www.radio-gaarden.de/wp-content/uploads/2012/05/Interview-mit-Occupy-nach-Anschlag-27-05-12-komplett+jingles.mp3|titles=Interview mit Occupy nach Anschlag, 27-05-12 komplett+jingles]

Brand bei Occupy Kiel

Heute morgen gegen 06.00 gab es einen größeren Brand im Occupy Kiel Camp. Das Eingangs-, Versorgungs- und Hauptzelt ging in Flammen auf. Die BewohnerInnen gehen von Brandstiftung aus. Es wurde sofort abgestimmt sich nicht vertreiben zu lassen. Also geht es weiter. Es werden allerdings Spenden gebraucht. Zelte, Lebensmittel, Geschirr und auch Geld sind willkommen. Laut Presse beläuft sich der Schaden auf ca. 10000,00 €.

Viktor, Michael und ich haben im letzten Oktober die Occupy Leute in Kiel interviewt und waren tief beeindruckt von dem im Camp herrschenden Gemeinschaftsgefühl und vehementen Engagement. Aus diesem Anlass habe ich das Interview noch einmal ins Sendeschema aufgenommen und hoffe ihr hört einmal rein. Schön wäre auch, wenn ihr einmal im Camp am Lorenzendamm vorbeischaut. Guckt vorher mal was ihr entbehren könnt und bringt es den Leuten vorbei.

Die Polizei geht übrigens (wie kann jemand auch auf so etwas kommen?) nicht von einer politisch motivierten Tat aus.

Treffen der Arbeitsgruppe Lokale Ökonomie Gaarden

Am 21.5.2012 traf sich die Arbeitsgruppe Lokale Ökonomie im Mehrgenerationenhaus am Vinetaplatz. Eingeladen hatten Nico Sönnichsen und Christoph Adloff vom Dezernat für Arbeit und Wirtschaft. Die Zusammenkunft am letzten Montag resultierte aus der Beteiligungsveranstaltung »Sozialraum Gaarden« in der Jugenherberge Gaarden im November 2011. Damals hatten sich die Teilnehmerinnen der Arbeitsgruppe “Lokale Ökonomie”darauf verständigt, das die dort erarbeiteten Ansätze, für eine Verbesserung der ökonomischen Situation in Gaarden, in weiteren Treffen weiterverfolgt werden sollen.

Am Montag trafen sich:

Barbara Römer (Vinetazentrum, Stadtteilgenossenschaft)

Ilona Wu Dao Wang (Medusa Literatur e. V.)

Karin Braun (K34, Medusa-Literatur e. V.)

Mirco Hammer (subrosa)

Mona Seegert (Hörbuchverlag Seegert)

Marion Seegert (Hörbuchverlag Seegert)

Edina Dickhoff (ProRegio)

Jasmin Tarhouni (Wirtschaftsbüro)

Cetin Yildirim (Wirtschaftsbüro)

Reinhard Blohm-Gengnagel (Wirtschaftsbüro)

Anna Neugebauer (Büro Soziale Stadt)

Christoph Adloff (Dezernat für Arbeit und Wirtschaft)

Nico Sönnichsen (Dezernat für Arbeit und Wirtschaft)

Das Ergebnis der sehr engagierten Diskussion sieht in der Zusammenfassung so aus:

  1. Grundsätzliches: Um Gaarden ökonomisch zu entwickeln, soll am Vorhandenen angeknüpft und bestehende Stärken sollen weiterentwickelt werden. Nur so wird für Gaarden eine realistische Perspektive mit einer eigenen Ausstrahlung (in die Stadt und in die Region hinein) entwickelt werden können, die den BewohnerInnen sukzessive mehr Chancen und Möglichkeiten einräumt, das eigene Leben unabhängig von staatlichen Transferzahlungen gestalten zu können.

In diesem Sinne…

wird der Aufgabe einer besseren Verknüpfung von Kultur- und Gastronomieangeboten mehr Bedeutung beigemessen;

  1. sollten Strategien einer Aufwertung des Handwerks (auch des kreativen Handwerks) in Gaarden entwickelt werden;
  2. wird es wichtig sein, Studierende für Gaarden zu interessieren;
  3. die Entwicklung des Quartiers auch mit Historie und historisch begründeter Identität zu untermauern.

Folgende konkrete Vorschläge, über deren Realisierungschancen wir auf weiteren Treffen sprechen sollten, können der oben skizzierten Entwicklung dienlich sein:

6.1. Gaarden als Standort eines Museums (Werftenmuseum, Theatermuseum …);

6.2. Gaarden als Veranstaltungsort eines „alternativen – innovativen? – Kieler-Woche-Programms“;

6.3. Entwicklung einer internetgestützten Quartiersplattform bzw. lokalen Internetplattform bzgl. kultureller / sozialer Initiativen / Einrichtungen und ihrer Angebote … (ProRegio).

Ein weiteres Treffen ist in ca. 3 Monaten geplant . Es wäre schön, wenn sich viele daran beteiligen würden.