„Bücher, die mich tief berühr(t)en…“ mit dem OB-Kandidaten Stefan Kruber

Stefan Kruber OB Kandidat1

Stefan Kruber, Rechtsanwalt und Oberbürgermeisterkandidat (CDU) in Kiel spricht mit Verena Lüthje über ein Buch, welches ihn sehr bewegt hat. Über dieses Buch lernen wir Stefan Kruber ein wenig näher kennen und gleichzeitig auch das Buch, ein literarischer Welterfolg, so viel seigesagt, dessen Titel bis zu Beginn der Lesung jedoch geheim bleibt „Bücher, die mich tief berühr(t)en….”.  Wir lernen Stefan Kruber über seine Biografie und seinen beruflichen Werdegang kennen. Verena Lüthje zitiert Textstellen aus dem Roman und wir dürfen auf Reflexionen gespannt sein in Bezug auf die Wirkungsweise des Romans und wohin Stefan Kruber das Buch überall mitgenommen hat, was die Geschichte in ihm auslöste, wie sie vielleicht sein Denken, seine Sichtweise veränderte, welche Erinnerungen dieser Roman für ihn birgt. Zum Schluss hat das Publikum Gelegenheit weitere Fragen zu stellen.

Musikalische Begleitung: Gitarrenduo der Musikschule Plön.

Die Veranstaltung findet am Samstag, 8. Februar 2014, von 16.00 Uhr – 18.00 Uhr im Literaturhaus Schleswig-Holstein, Schwanenweg 13, 24105 Kiel statt. Eintritt frei.

 

Karin Braun und Günther Eichweber

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Endlich!! Nach einigen Monaten des Wartens war es nun wieder so weit. Der Literarische Salon hat seine Pforten erneut geöffnet. Karin Braun und Günther Eichweber gaben Kostproben ihres Könnens zum Besten. Unter dem Titel „Gegenwärtiges & Widerwärtiges“ lasen Sie aus ihren Werken.

Wortgewandt, teils lustig, teils zum Nachdenken anregend, entführten die Beiden Schriftsteller uns für beinah zwei Stunden aus der Wirklichkeit. Es stimmt nicht ganz, denn die Geschichten hatten schon einen Bezug zur Realität. Eine Lesung empfinde ich dann als gelungen, wenn man nicht mitbekommt, wie die Zeit vergeht und wenn ich an den Lippen der Vortragenden hänge, um die Fortstzung der Geschichte zu erfahren. Dies ist am Freitag geschehen und so war es für mich und wie ich an den Reaktionen der anderen Zuhörer gesehen habe, auch für diese, ein sehr gelungener Abend.

Im Medusa wird Kunst geboten und diese  zu erleben kostet nicht einmal Eintritt. Ich würde mir sehr wünschen, das mehr Menschen die Möglichkeit ergreifen, Kunst zu erleben. Die Autoren haben es sich verdient!

Ich möchte nicht versäumen einen Dank an Viktor Braun auszusprechen, der die Lesung musikalisch begleitete.

Also, liebe Leser, der nächste Literarische Salon findet am 11.02.2014 statt. Dann liest Raju Sharma aus seinem Roman „INRI „. Nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie vorbei. Es lohnt sich!

Der “Literarische Salon” am 10.01.2014

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Am Freitag, den 10.01.2014, wird es endlich wieder den “Literarischen Salon ” geben. Die Gastgeber sind Karin Braun und Günther Eichweber. Das Thema des Abends lautet:  „Gegenwärtiges& Widerwärtiges”. Unterstützung erfahren die Beiden durch Viktor Braun, der für die musikalische Begleitung sorgt. Der “Literarische Salon” wird von nun an nicht mehr zwingend am 2. Dienstag eines Monats veranstaltet werden, sondern variabel. Der nächste Termin steht jedoch mit dem 11.02.2014 schon fest. Raju Sharma wird am 11.2.2014 aus seinem Roman INRI lesen.

Also liebe Zuhörer und Genießer, schaut vorbei und lasst euch für zwei Stunden aus dem Alltag entführen.

“Deutschland, seltsames Land”

Am Freitag den 27.09.2014 fand im Rahmen der interkulturellen Woche im Mehrgenerationenhaus am Vinetaplatz eine Lesung statt.

Mitglieder der “Interkulturellen Schreibwerkstatt”, die von der Autorin Karin Braun in Zusammenarbeit mit ProRegio / Kulturdolmetscher ins Leben gerufen wurde, haben sich ihre Gedanken zu dem Thema Deutschland, ihrer neuen Heimat gemacht.

Frau Dickhoff von der Pro Regio gGmbH moderierte die Veranstaltung.interkulturelle schreibwerkstatt

Die Migranten berichteten von ihren ersten Eindrücken, die sie bei ihrer Einreise nach Deutschland bekamen – von dem Leben mit ihren Nachbarn und von dem Unterschied der Kulturen.

Es war für mich sehr erstaunlich, wie die Migranten mein Heimatland erleben. Ich dachte, sie würden über Vieles schimpfen und sich auch über die Dinge, die ich negativ sehe, beschweren. Jedoch weit gefehlt. Im großen und ganzen war es eine Hommage an ihre neue Heimat. Sie bemerkten eine Sauberkeit in den Straßen, die ich nicht sehe. Manche empfinden uns Deutsche als sauber, ordentlich und freundlich. Sie meinen, das sie hier stressfreier leben als in ihren Heimatländern. Die Pünktlichkeit der Deutschen wurde hervorgehoben. Frau Pourzahabi wies auf die Gleichberechtigung der Frauen hin. Das, was wir für selbstverständlich halten, ist in vielen Ländern, darunter auch ihre Heimat Iran, noch lange nicht in Sicht. Dort werden die Gesetze von Männern geschrieben und sie schreiben diese auch fast nur für die Männer. Sie wies auch auf die Pressefreiheit hin, die in vielen Ländern noch Utopie sei.

Ich war sehr froh darüber, dass sich dann doch noch einige Teilnehmer mit Kritik an Ihrer neuen Heimat zu Wort meldeten. Die Deutschen seien sehr reserviert, sie lachen zu wenig; die Respektlosigkeit der Kinder den Älteren gegenüber und es gibt viel zu wenig gutes Wetter.

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