Ein Fest für Gaarden

Am Freitag den 26.04.2013 trafen sich im Mehrgenerationenhaus am Vinetaplatz die Künstlerin Frau Klinner-Krautwald, die Oberbürgermeisterin Frau Dr. Gaschke und die Initiatoren und Macher der Bildergalerie, Herr Sönnichsen und Herr Adloff, sowie Herr Markgraf von der KWG, um die Eröffnung der Bildergalerie zu feiern.

Nach der Einleitung durch Herrn Sönnichsen ergriff Frau Dr. Gaschke das Wort. Sie wies in ihrer Rede darauf hin, das Sie sich ganz besonders auf diesen Tag gefreut hat, da Sie diese Bildergalerie für “eine besonders gelungene Mischung aus Kunstwerk und Liebe” hält. Gaarden ist zwar ein schwieriger Stadtteil, jedoch sei nicht alles negativ und man solle endlich anfangen die Vielfalt und das Gute in diesem Stadtteil hervorzuheben. Sie betonte, das es bei Verbesserungen nicht alleine um Geld geht, sondern um die damit verbundene Wirkung und bei diesem Kunstwerk schafft das Geld eine gute und positive Wirkung für Gaarden.

Im Anschluss ergriff Herr Markgraf von der KWG das Wort. Er meinte, das hier ein positives Zeichen für Gaarden gesetzt wird und dadurch das Augenmerk auf unseren Stadtteil gelenkt wird. Es zeige eine andere, schöne Seite von Gaarden. Hier gebe es viele Probleme, aber auch sehr viel Engagement. Er dankte der Künstlerin und insbesondere der Stadt, hier den Herren Sönnichsen und Adloff für ihren Einsatz. Abschließend hoffe er, auf Achtsamkeit und einen guten Umgang mit den Bildern.

Die Künstlerin Frau Klinner-Krautwald zeigte den Ablauf der Entsehung ihres Kunstwerkes auf. Sie wies noch einmal sehr dezidiert darauf hin wie groß das Engagement der Herren Adloff und Sönnichsen (Referat für Quartiersentwicklung und lokale Ökonomie für Gaarden) war. Sie empfand die Arbeit von Anfang an sehr positiv und das setzte sich auch bei der Arbeit mit den Protagonisten fort. Sie hatte, auf Grund der Art der Fotografie, nur jeweils zwei Versuche, jedoch haben alle Beteiligten sehr gut mit gearbeitet und so gabe es keinerlei Schwierigkeiten. Viele Mitwirkende hat sie selber angesprochen und es war eine gute und produktive Zusammenarbeit. Sie wollte in ihrer Arbeit die Lebendigkeit unseres Stadtteils hervorheben. Gaarden sei ein Platz für Individuen und hier wird niemanden ausgegrenzt.

Sie dankte am Schluss ihrer Ausführungen noch einmal allen Mitwirkenden und allen, die an Sie und die Idee geglaubt haben.

Frau Klinner-Krautwald wird im Rahmen der Gaardener Kulturtage eine Fotoaktion durchführen.

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Die Oberbürgermeisterwahl in Kiel

Nun haben wir den ersten Wahlgang hinter uns gebracht und es kam wie es kommen musste. Die Bewerber der beiden großen Parteien, Frau Gaschke von der SPD und Herr Meyer von der CDU haben sich durchgesetzt, Frau Gaschke hat sich mit 43,2 % der abgegebenen Stimmen gegenüber 38;8 % für Herrn Meyer in Front gebracht. Hier muss jeder sehen, wie ihm dieses Ergebnis gefällt.

OB-Kandidat Gert Meyer beim Interview mit Radio Gaarden
Die Oberbürgermeisterkandidatin der SPD Frau Susanne Gaschke

Viel wichtiger aber ist die Tatsache, das die Wahlbeteiligung in Kiel bei nur 35,7 % lag. Ist dies schon ein klägliches Ergebnis, so kann man über die Wahlbeteiligung in Gaarden nur noch traurig und erschüttert den Kopf schütteln.

Sage und schreibe 17 % der Wahlberechtigten haben ihre Stimme abgegeben. Liebe Wähler; ich kann es mir lebhaft vorstellen, wie viele Bürger sich nach Abschluss der Wahl beschweren werden, das die falsche Person unser Oberbürgermeister geworden ist. Damit dies nicht passiert, geht wählen!  Die Wahlbenachrichtigungen behalten für den Tag der Stichwahl ihre Gültigkeit.

Jede Stimme, die nicht abgegen wird, kann eine Stimme für den falschen Kandidaten sein. Also nehmt euer Recht war und macht euer Kreuz an der richtigen Stelle.  Viele Menschen in noch mehr Ländern wären froh dies tun zu können, aber sie dürfen es nicht.

Die Wahl zum Oberbürgermeister in Kiel

Liebe Leser;

hier noch ein kurzer Nachsatz zu unseren Interviews mit den Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl in Kiel.

Wir möchten nicht in den Verdacht kommen, das wir bestimmte Parteien bevorzugen und deshalb ist es für uns sehr wichtig, das sie erfahren, das wir alle Kandidaten zu einem Interview eingeladen haben. Interessanterweise sind dieser Einladung nur die Kandidaten der sogenannten großen Parteien, Herr Meyer von der CDU und Herr Tietze vom Bündnis 90 / Die Grünen, gefolgt. Leider wollte Frau Gaschke letztendlich kein Gespräch mit uns führen, aber das ist ihre eigene Entscheidung. Wir hätten gerne ihre Meinung zu den für Kiel wichtigen Themen an sie, die Leser und Hörer von Radio Gaarden, weiter gegeben.

Was wir allerdings nicht verstehen, ist die Tatsache, das die unabhängigen Kandidaten, trotz mehrfacher Nachfrage, keine Zeit finden konnten, uns zu besuchen. Sie hätten bei uns eine gute Möglichkeit gefunden, ihre Standpunkte und Überzeugungen dar zu legen; zumal unsere Interviews keinerlei Zeitbeschränkungen unterliegen.

Wir bedauern das sehr, da wir auf eine ausgewogene Berichterstattung Wert legen.

Wie auch immer, gehen sie zur Wahl!  Wenn Sie dies tun, dann brauchen Sie nach der Wahl möglicherweise nicht zu meckern.

Die Oberbürgermeisterkandidatin der SPD, Frau Susanne Gaschke

Die Oberbürgermeisterkandidatin der SPD Frau Susanne Gaschke

Schade, sehr schade! Das Team von Radio Gaarden hoffte zum zweiten Mal ein Interview mit der Oberbürgermeisterkandidatin der SPD, Frau Gaschke zu führen. Nachdem Sie uns beim ersten Mal schlichtweg versetzt hat ( „..zu viele Termine” ) , cancelte Sie diesmal das Interview, als Sie schon bei uns anwesend war. Der Grund war ein Wortwechsel mit einem der Interviewer. Der Inhalt ist nicht so wichtig. Beide Seiten haben sich hierbei nicht als besonders souverän gezeigt. Der entscheidende Fakt ist jedoch die Unterstellung von Tendenzen gegen Sie, die Frau Gaschke ausgemacht haben will.

Sei es wie es sei. Frau Gaschke stellte fest, dass dies Interview “..sicher nicht die Wahl entscheiden wird” und informierte sich statt dessen über Radio Gaarden und unseren Stadtteil. Diesen Teil des “Interviews” führte Herr Hoffmeister (Vorsitzender der K 34).

Er machte Sie mit Gaarden vertraut, erzählte Ihr über die Kunstszene im Stadtteil, über das Miteinander der verschiedenen Kulturen- das Gute daran und auch über die Schwierigkeiten. Er klärte Frau Gaschke über das Trägersystem in Gaarden auf und zeigte Ihr die Zusammenarbeit mit den Jobcentern auf. Das Sie auch über die Bürgerarbeit informiert werden muss (… “davon habe ich noch nichts gehört..”)  hat uns ein wenig überrascht.

Ich möchte noch einmal mein Bedauern über das nicht gemachte Interview zum Ausdruck bringen. Wir hätten gerne, auch im Interesse unserer Hörer, die Ideen, Überlegungen und Einstellungen der Kandidatin der SPD, Frau Gaschke , zu Gehör gebracht.