Die Oberbürgermeisterkandidatin der SPD, Frau Susanne Gaschke

Die Oberbürgermeisterkandidatin der SPD Frau Susanne Gaschke

Schade, sehr schade! Das Team von Radio Gaarden hoffte zum zweiten Mal ein Interview mit der Oberbürgermeisterkandidatin der SPD, Frau Gaschke zu führen. Nachdem Sie uns beim ersten Mal schlichtweg versetzt hat ( „..zu viele Termine” ) , cancelte Sie diesmal das Interview, als Sie schon bei uns anwesend war. Der Grund war ein Wortwechsel mit einem der Interviewer. Der Inhalt ist nicht so wichtig. Beide Seiten haben sich hierbei nicht als besonders souverän gezeigt. Der entscheidende Fakt ist jedoch die Unterstellung von Tendenzen gegen Sie, die Frau Gaschke ausgemacht haben will.

Sei es wie es sei. Frau Gaschke stellte fest, dass dies Interview “..sicher nicht die Wahl entscheiden wird” und informierte sich statt dessen über Radio Gaarden und unseren Stadtteil. Diesen Teil des “Interviews” führte Herr Hoffmeister (Vorsitzender der K 34).

Er machte Sie mit Gaarden vertraut, erzählte Ihr über die Kunstszene im Stadtteil, über das Miteinander der verschiedenen Kulturen- das Gute daran und auch über die Schwierigkeiten. Er klärte Frau Gaschke über das Trägersystem in Gaarden auf und zeigte Ihr die Zusammenarbeit mit den Jobcentern auf. Das Sie auch über die Bürgerarbeit informiert werden muss (… “davon habe ich noch nichts gehört..”)  hat uns ein wenig überrascht.

Ich möchte noch einmal mein Bedauern über das nicht gemachte Interview zum Ausdruck bringen. Wir hätten gerne, auch im Interesse unserer Hörer, die Ideen, Überlegungen und Einstellungen der Kandidatin der SPD, Frau Gaschke , zu Gehör gebracht.

 

Ausstellung The Mirror von Gerda Regina Hitz

In der Galerie K 34 findet ab dem 26.01.2012 eine weitere Ausstellung statt. Die Künstlerin Gerda Regina Hitz stellt einige ihrer Werke unter dem Titel  “The mirror”  aus.

Frau Hitz reist sehr gerne und bringt die Erlebnisse, Gefühle und Eindrücke Ihrer Reisen in Ihre Werke ein.Sie experimentiert mit allen Materialen, arbeitet momentan jedoch hauptsächlich mit Ölfarben, Acrylfarben und Acrylspray.

Wir haben mit Ihr vor der Ausstellung ein kurzes Interview geführt,  in dem Sie über sich und Ihr Verhältnis zur Malerei und Kunst spricht. Einen Teil Ihrer Aussagen können Sie auf der Webseite der Galerie K 34 lesen. Das gesamte Interview ist zu hören hier:

[audio:https://www.radio-gaarden.de/wp-content/uploads/2012/02/Gerda-Hitz-Interview-Jan2012.mp3|titles=Gerda-Hitz-Interview-Jan2012]

Der Maler und Künstler Bert.W.Küpper

Lerche im Feld

Aus Anlass der Austellung seiner Bilder in der K 34 gab uns der Maler und Künstler Bert .R.W.Küpper ein Interview.

In der angenehmen Atmosphäre der Galerie erlaubte uns Herr Küpper einen ungewöhnlich tiefen Einblick in sein Leben und seine Arbeit.

Geboren 1953 wuchs er in einem gutbürgerlichen Haus auf. Sein Vater war,  wie man heute sagen würde, Manager in einer Werkzeugfirma. Er besuchte ein Internat, absolvierte die Bundeswehr und studierte dreizehn Semester Jura in Kiel. Zu der Zeit wohnte er mit anderen Künstlern auf der Insel Wittmold an der Schwentine. Die Landschaft sah für ihn wie ein verwunschener Dornröschenpark aus. Die Natur war mehr oder weniger sich selbst überlassen, die Bäume waren zum Teil mehrere Jahrhunderte alt,das Gras stand hoch. Diese Eindrücke, die er für mehr als zehn Jahre erfahren , in sich aufnehmen und auf sich wirken lassen durfte, finden sich auch in seinen Bildern wieder. Es war ein Leben wie in einer Traumwelt und er beschloss dort, sich nicht mehr dem Stress auszusetzen, den er bei vielen Leuten gesehen hatte.Er lebte auf Wittmold mit einer Gruppe anderer Künstler (Gruppe Opossum). Seit 1980 studierte er Architektur und empfand dieses Studium als sehr entspannt, obwohl er hart gearbeitet hat.

In Kiel fand er später schnell Anschluss an andere Künstler. Diese und auch viele seiner Professoren halfen und inspirierten ihn, wie er sehr deutlich herausstrich, bei seiner künstlerischen Entwicklung. Er erwähnte dabei insbesondere Klaus Bertelsmann aus seiner Internatszeit, der Ihm sehr viel über das Zeichnen und die Kunstbetrachtung beigebracht hat. Er hat ihn sehr inspiriert und stellte ihm außerdem sein erstes eigenes Atelier zur Verfügung.

Auf der Muthesiusschule lernte er fantastische Professoren mit ihrer Erfahrung kennen und schätzen. Duwe hatte er schon vorher kennengelernt. Dieser brachte ihm u.a. bei, wie man Würfel, Kegel und Kugel zeichnet; er zeigte Ihm den Schattenwurf und vieles mehr. Herr Küpper lernte den Kreis um Reinsberg kennen und schätzen. Desweiteren erwähnte er noch Jaro Powo, den Klub 68, ivanka svobodova, Backstatt,  der ihm die Farblehre näherbrachte. E. Thieme ,der ihm das Zeichnen erklärte. Während des Architekturstudiums waren es Prof. Jörgen Otterbein,jordan ,Ulli Stumpf und Nana Pfahl. Seine erste Ausstellung hatte er in der Galerie Stein im Jahre 1978 und dann noch einmal im Jahre 1980. Er war ein Langzeitstudent (alles in allem über vierzig Semester), der sein Studium genoss und die Werte, die ihm vermittelt wurden begierig aufgenommen hat. Als Verfasser dieses Artikels möchte ich  darauf hinweisen, wie dankbar Herr Küpper seinen Ausbildern auch heute noch für Ihre Beratung, Einfühlsamkeit und Inspiration ist.

Wichtig für einen Künstler wie ihn ist auch die Fähigkeit auf Leute zuzugehen, sich ihnen Nahe zu fühlen und alles von Ihnen zu erkennen. All dies hat er schon in frühester Jugend lernen können und dürfen. Seine Eltern führten ein offenes Haus. Er reichte auf Zusammenkünften und Festen das Essen und die Getränke an und dabei nahm er die jeweilige Athmosphäre in sich auf. Um sein Studium zu finanzieren fuhr er Taxi und lernte  auch bei dieser Tätigkeit Menschen kennen und się einzuschätzen.

Diese Fähigkeit setzt er auch heute noch beim Umgang mit Menschen ein.

Warum Bert Küpper momentan mehr malt und  weniger zeichnet; über die Schwierigkeiten manchmal nicht kreativ tätig sein zu können; über die Beeinflussung seiner Arbeit z.B. durch seine Frau, Birgit Münster; über die Zwiesprache mit seiner Kunst und über vieles andere mehr,erfährt der Leser hier:

[audio:https://www.radio-gaarden.de/audio/?view=5747]

Der Künstler gibt dort einen interessanten Einblick in sein Denken und sein Werk. Es spiegelt das Auf -und Ab in seiner Kunst und in seinem Leben wieder. Sehr offen und zum Teil sogar intim, erlaubt uns der Künstler an seinem Leben und seinem Schaffen teilzunehmen.