Die märchenhafte Kinderwelt

Am Freitag den 11.10.2013 fand im Mehrgenerationenhaus am Vinetaplatz in Gaarden die Eröffnung der Ausstellung “Die märchenhafte Kinderwelt” statt. Es werden Bilder von jungen Künstlerinnen und Künstlern aus dem Malkurs von Lioubov Chevyreva gezeigt. Die Veranstaltung wird von Pro Regio, dem Vinetazentrum und der jüdischen Gemeinde Kiel e.V. Synagoge am Schrevenpark durchgeführt. Ein besonderer Dank gilt Frau Oumanskaya und Frau Frank für die Gestaltung und Durchführung der Ausstellung.

Wie sie an den Bildern sehen können haben die jungen KünstlerInnen wirklich ein erstaunliches Talent. Bedenken sie bitte,das es sich um Arbeiten handelt, die im Alter von sechs bis neun Jahren entstanden.

Frau Dickhoff von der Pro Regio g.GmbH führte durch das Programm. Es gab kurze Ansprachen von Frau Shammes und Frau Inbar von der jüdischen Gemeinde. Junge Mädchen führten dem Publikum einige Tänze vor und sorgten dadurch für eine schöne und entspannte Atmosphäre.

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Besuchen Sie bitte die Ausstellung und bilden Sie sich selbst ein Urteil.

Die Ausstellung ist geöffnet:

vom 11.10 bis 31.10. 2013

Mo – Fr.: 8:00- 16:00

“Deutschland, seltsames Land”

Am Freitag den 27.09.2014 fand im Rahmen der interkulturellen Woche im Mehrgenerationenhaus am Vinetaplatz eine Lesung statt.

Mitglieder der “Interkulturellen Schreibwerkstatt”, die von der Autorin Karin Braun in Zusammenarbeit mit ProRegio / Kulturdolmetscher ins Leben gerufen wurde, haben sich ihre Gedanken zu dem Thema Deutschland, ihrer neuen Heimat gemacht.

Frau Dickhoff von der Pro Regio gGmbH moderierte die Veranstaltung.interkulturelle schreibwerkstatt

Die Migranten berichteten von ihren ersten Eindrücken, die sie bei ihrer Einreise nach Deutschland bekamen – von dem Leben mit ihren Nachbarn und von dem Unterschied der Kulturen.

Es war für mich sehr erstaunlich, wie die Migranten mein Heimatland erleben. Ich dachte, sie würden über Vieles schimpfen und sich auch über die Dinge, die ich negativ sehe, beschweren. Jedoch weit gefehlt. Im großen und ganzen war es eine Hommage an ihre neue Heimat. Sie bemerkten eine Sauberkeit in den Straßen, die ich nicht sehe. Manche empfinden uns Deutsche als sauber, ordentlich und freundlich. Sie meinen, das sie hier stressfreier leben als in ihren Heimatländern. Die Pünktlichkeit der Deutschen wurde hervorgehoben. Frau Pourzahabi wies auf die Gleichberechtigung der Frauen hin. Das, was wir für selbstverständlich halten, ist in vielen Ländern, darunter auch ihre Heimat Iran, noch lange nicht in Sicht. Dort werden die Gesetze von Männern geschrieben und sie schreiben diese auch fast nur für die Männer. Sie wies auch auf die Pressefreiheit hin, die in vielen Ländern noch Utopie sei.

Ich war sehr froh darüber, dass sich dann doch noch einige Teilnehmer mit Kritik an Ihrer neuen Heimat zu Wort meldeten. Die Deutschen seien sehr reserviert, sie lachen zu wenig; die Respektlosigkeit der Kinder den Älteren gegenüber und es gibt viel zu wenig gutes Wetter.

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