Doppelausstellung in der K34

K34_14-01-16_Britta+Jannes_frontAm Donnerstag, den 16.01.2014, gibt es in der K34 eine Doppelausstellung. Die Künstler Jannes Tashiro und Britta Bromba stellen ihre Exponate aus. Die Ausstellung kann immer donnerstags vom 16.01. bis 13.02.2014 besucht werden. Die Vernissage startet heute ab 20.00 Uhr, in der Galerie der K34, Medusastrasse 14, mit Musik von Jannes Tashiro.

Auf dem Weg…

…so beschreibt die aus Stuttgart stammende Künstlerin einen kleinen Ausschnitt ihres Lebens und hat dies in ihren Bildern photographisch festgehalten.

Sie beschreibt den Kieler Stadtteil Gaarden aus ihrer Sicht der Gefühle. Diese Bilder sind  im Hinterhaus der K34 zu sehen.

Fazit: Die Vernisage war ein voller Erfolg – viele nette Gäste füllten an diesen Abend unsere Räumlichkeiten.

Wer Interesse hat, mit auf ihre photographische Reise zu gehen, der sollte einen Besuch in der K34 nicht verpassen.
Wer Lust hat, Bilder aus ihrer Vergangenheit zu sehen, kann die Künstlerin auch unter www.klinner-krautwald.de besuchen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 27.09.2012 jeweils an den Donnerstagen ab 20.00 Uhr zu bewundern.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Bilder & Text R.Helms

Vernissage in der Galerie K34

Am Donnerstag den19.07.2012 findet in den Räumen der K 34 die Vernissage von Johannes Priess statt. Sie steht unter dem Motto: „ Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen“.
Dieser Künstler ist ein wahres Multitalent, das sich nicht so einfach in eine Schublade stecken lässt. Er malt in den unterschiedlichsten Techniken, er filmt, erarbeitet mit dem Material Stein…..und ..und ..und.

Johannes Priess

In dieser Ausstellung zeigt er surrealistische Bilder mit denen sich der Betrachter beschäftigen
soll um den Sinn für sich erfassen zu können.
Wie Herr Priess uns mitteilte, ist er auch sehr durch seine vielen Reisen in die verschiedensten Länder  geprägt worden.
Es sei für Ihn sehr wichtig über den Tellerrand hinaus zu schauen,
um sich ein eigenes und unverstelltes Bild der Menschen und Situationen machen zu können.
Im Jahr 2008 war er der Stadtmaler von Gaildorf.

Der Maler und Künstler Bert.W.Küpper

Lerche im Feld

Aus Anlass der Austellung seiner Bilder in der K 34 gab uns der Maler und Künstler Bert .R.W.Küpper ein Interview.

In der angenehmen Atmosphäre der Galerie erlaubte uns Herr Küpper einen ungewöhnlich tiefen Einblick in sein Leben und seine Arbeit.

Geboren 1953 wuchs er in einem gutbürgerlichen Haus auf. Sein Vater war,  wie man heute sagen würde, Manager in einer Werkzeugfirma. Er besuchte ein Internat, absolvierte die Bundeswehr und studierte dreizehn Semester Jura in Kiel. Zu der Zeit wohnte er mit anderen Künstlern auf der Insel Wittmold an der Schwentine. Die Landschaft sah für ihn wie ein verwunschener Dornröschenpark aus. Die Natur war mehr oder weniger sich selbst überlassen, die Bäume waren zum Teil mehrere Jahrhunderte alt,das Gras stand hoch. Diese Eindrücke, die er für mehr als zehn Jahre erfahren , in sich aufnehmen und auf sich wirken lassen durfte, finden sich auch in seinen Bildern wieder. Es war ein Leben wie in einer Traumwelt und er beschloss dort, sich nicht mehr dem Stress auszusetzen, den er bei vielen Leuten gesehen hatte.Er lebte auf Wittmold mit einer Gruppe anderer Künstler (Gruppe Opossum). Seit 1980 studierte er Architektur und empfand dieses Studium als sehr entspannt, obwohl er hart gearbeitet hat.

In Kiel fand er später schnell Anschluss an andere Künstler. Diese und auch viele seiner Professoren halfen und inspirierten ihn, wie er sehr deutlich herausstrich, bei seiner künstlerischen Entwicklung. Er erwähnte dabei insbesondere Klaus Bertelsmann aus seiner Internatszeit, der Ihm sehr viel über das Zeichnen und die Kunstbetrachtung beigebracht hat. Er hat ihn sehr inspiriert und stellte ihm außerdem sein erstes eigenes Atelier zur Verfügung.

Auf der Muthesiusschule lernte er fantastische Professoren mit ihrer Erfahrung kennen und schätzen. Duwe hatte er schon vorher kennengelernt. Dieser brachte ihm u.a. bei, wie man Würfel, Kegel und Kugel zeichnet; er zeigte Ihm den Schattenwurf und vieles mehr. Herr Küpper lernte den Kreis um Reinsberg kennen und schätzen. Desweiteren erwähnte er noch Jaro Powo, den Klub 68, ivanka svobodova, Backstatt,  der ihm die Farblehre näherbrachte. E. Thieme ,der ihm das Zeichnen erklärte. Während des Architekturstudiums waren es Prof. Jörgen Otterbein,jordan ,Ulli Stumpf und Nana Pfahl. Seine erste Ausstellung hatte er in der Galerie Stein im Jahre 1978 und dann noch einmal im Jahre 1980. Er war ein Langzeitstudent (alles in allem über vierzig Semester), der sein Studium genoss und die Werte, die ihm vermittelt wurden begierig aufgenommen hat. Als Verfasser dieses Artikels möchte ich  darauf hinweisen, wie dankbar Herr Küpper seinen Ausbildern auch heute noch für Ihre Beratung, Einfühlsamkeit und Inspiration ist.

Wichtig für einen Künstler wie ihn ist auch die Fähigkeit auf Leute zuzugehen, sich ihnen Nahe zu fühlen und alles von Ihnen zu erkennen. All dies hat er schon in frühester Jugend lernen können und dürfen. Seine Eltern führten ein offenes Haus. Er reichte auf Zusammenkünften und Festen das Essen und die Getränke an und dabei nahm er die jeweilige Athmosphäre in sich auf. Um sein Studium zu finanzieren fuhr er Taxi und lernte  auch bei dieser Tätigkeit Menschen kennen und się einzuschätzen.

Diese Fähigkeit setzt er auch heute noch beim Umgang mit Menschen ein.

Warum Bert Küpper momentan mehr malt und  weniger zeichnet; über die Schwierigkeiten manchmal nicht kreativ tätig sein zu können; über die Beeinflussung seiner Arbeit z.B. durch seine Frau, Birgit Münster; über die Zwiesprache mit seiner Kunst und über vieles andere mehr,erfährt der Leser hier:

[audio:https://www.radio-gaarden.de/audio/?view=5747]

Der Künstler gibt dort einen interessanten Einblick in sein Denken und sein Werk. Es spiegelt das Auf -und Ab in seiner Kunst und in seinem Leben wieder. Sehr offen und zum Teil sogar intim, erlaubt uns der Künstler an seinem Leben und seinem Schaffen teilzunehmen.